Das Marx-Zentrum – „Der Schwarze Marx” im Wandel.

Wohien geht die Reise mit dem Marx-Zentrum?

Das Marx-Zenrum vor den Alpen

Unsere Wohnanlager, das Marx-Zentrum


Blick vom „Schwarzen Marx“, Max-Kolmsperger-Straße 19, in Richtung Osten (Foto unten). Direkt unten führt der Hans-Lohr-Weg mit einer Brücke über den Karl-Marx-Ring hinweg, auf die andere Straßenseite. Links von diesem Weg befindet sich eine Wohnanlage mit den Hausnummern 52 bis 62.

Da diese Wohnanlage zeitgleich Anfang der 70' Jahre mit dem Marx-Zentrum gebaut wurde, hat man dieselben gesundheitsschädlichen aber "unverwüstlichen" Fassadenplatten aus schwarzem krebserregenden Asbestfaserzement verwendet. Daher besteht rein äußerlich eine große Ähnlichkeit zwischen den beiden Anlagen, welche ebenfalls verwaltungstechnisch bis zur Auflösung der Neuen Heimat, von dieser betreut wurde.

Etwas respektlos wird die Wohnanlage am Karl-Marx-Ring 52-62 von den Bewohnern und Eigentümern des Marx-Zentrums, als „langweiliger Wurmfortsatz“ des Marx-Zentrums bezeichnet. Dies entspricht aber nicht ganz der Wahrheit und der Wertschätzung, denn diese Wohnanlage war von Anfang an, mehr für den gutsituierten Käufer gedacht, während die Wohnungen im Marx-Zentrum, eher für den Durchschnittsmieter gedacht waren. Auch wird diese Wohnanlage seit Jahren von einem sehr engagierten Hausmeister gepflegt, der sich liebevoll um diese kümmert.

Die Wohnsituation im Marx-Zentrum hat sich spätestens seit 2010 geändert. Die Kaufpreise für Wohnungen im Marx-Zentrum stiegen astronomisch in die Höhe. Auf einer Verkaufsveranstaltung 2009 wurde zum Beispiel eine 84qm große Wohnung für 138.000.-€ angeboten und trotz zinslosem Kredit, nicht verkauft. Eine gleich große Wohnung in unserem „Schwarzen Marx, z. Bsp. dem Peschelanger 7, wird heute in der aktuellen Immobilienanzeige für 365.000.-€ aufgelistet.
Das Marx-Zentrum – Panoramaufnahme Richtung Süden

Das Foto oben und unten zeigt die Nachbarwohnanlage am Karl-Marx-Ring 52 bis 62. Der gelbe Rahmen zeigt die Grenze und das letzte Haus vom Marx-Zentrum, den Peschelanger 9. Dahinter erstreckt sich die Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52 bis 62. Auch wenn die Fassade mit denselben gesundheitsschädlichen schwarzen Asbest-Zementplatten verkleidet ist, gehört diese Wohnanlage nicht zum Marx-Zentrum und hat auch mit dem Namen unseres Namensgebers, Karl Marx, nichts zu tun.

Marx-Zentrum – Der schwarze Marx im Wandel

Nachbarwohnanlage Karl-Marx-Ring 52 bis 62


Bei der Namensgebung von Straßen und Wohnanlagen in den 70‘ Jahren, hat man sich im Zuge einer gewissen Weltoffenheit der Namen von vorwiegend sozialdemokratischen oder linken Politiker, Schriftstelle und Philosophen bedient. Namensgeber für unsere Wohnanlage, dem Marx-Zentrum, war der linke Philosoph und Kommunist, Karl-Marx.

Bei der Namensvergabe des Marx-Zentrums hat man genau die Häuser gewählt, welche ähnlich wie eine mittelalterliche Wagenburg, sich um ein Zentrum herum formiert haben. Hier im Marx-Zentrum ist die „Mitte“ der Peschelanger 13, unsere Mittelinsel. Daher nennen viele Eigentümer und Bewohner des Marx-Zentrum unsere Wohnanlage auch „Unsere Burg“. Die Mittelinsel (PA13) hat im Laufe der Zeit viele Veränderungen erfahren. Um diese Mittelinsel herum gruppieren sich die Wohn- und Geschäftsgebäude des Peschelanger und der Marx-Kolmsperger Straße.
Das Marx-Zentrum – Unsere Burg

Die Nachbarwohnanlage, Karl-Marx-Ring 52 bis 62


Nicht zum Marx-Zentrum gehört die schon oben erwähnte benachbarte Wohnanlage am Karl-Marx-Ring 52 bis 62. Obwohl diese Wohnanlage auch die schwarzen asbesthaltigen Fassadenplatten hat, wurde sie nicht von den beiden Architekten, Buddeberg und Kochta, welche unser Marx-Zentrum geplant und erbaut haben, errichtet. Diese Wohnanlage am Karl-Marx-Ring 52 bis 62, hat nichts mit dem Namen unseres Namensgebers Karl Marx und somit auch nicht mit „Marx-Zentrum“ zu tun. Noch weniger hat sie etwas mit uns Bewohnern und Eigentümern des Marx-Zentrums zu tun.

Im Gegenteil. Die Eigentümer der Wohnanlage am Karl-Marx-Ring 52 bis 62, grenzten sich schon sehr früh, sehr stark von den Bewohnern des Marx-Zentrums ab. Von Anfang an sollten in dieser Anlage finanziell potente Eigentümer wohnen, währen im Marx-Zentrum selbst, eher das „einfache Volk“ wohnen sollte, mit dem man nichts zu tun haben wollte. 2007 versuchte man, durch die Errichtung eines Zaunes und einem verschließbaren Tor, unter anderem die Bewohner des Marx-Zentrums am Durchgang dieser Wohnanlage zu hintern. Nach zwei Jahren Briefwechsel mit der Lokalbaukommission, dem Gericht und beiden Verwaltungen, habe ich erreicht, dass das Tor für den Durchgang von Anwohnern bis 18h geöffnet bleibt. Zufrieden bin ich damit nicht, meine Mitbewohner schon. Hierzu auch ein Artikel in der Wochenzeitung HALLO

Wir Eigentümer setzen uns für unser Marx-Zentrum ein und wenn wir in kleinen Schritten, oder gar erst nach Gerichtsverhandlungen etwas erreicht haben und noch viel erreichen werden, brauchen wir keine Trittbrettfahrer und Wichtigtuer aus anderen Wohnanlagen, die mit Fotos, dummen und schädlichen Postings in den sozialen Medien, über unsere Marx-Zentrum sich wichtig und interessant machen wollen. Diese Hetzter und Wichtigtuer haben überhaupt nichts mit dem was wir hier machen zu tun haben und haben nichts positives für unser Marx-Zentrum beitragen. Solche Trittbretfahrer und Mitläufer, welche sich, um interessant und wichtig sein wollen, können wir hier nicht gebrauchen und wollen auch mit solchen Personen nichts zu tun haben. Wir Bewohner und Eigentümer distanzieren uns von solchen Postings und Hetze.
Das Marx-Zentrum – Panoramaufnahme aus Richtung Süden

Wohnung für über 1 Million Euro im Marx-Zentrum


"Arme Millionäre" hieß ein Film über eine abgestürzte Familie, welche hier im Marx-Zentrum Unterschlupf fand. Dies Zeiten sind vorbei. Das Marx-Zentrum wird immer moderner, schöner und teurer.

Vor 10 Jahren habe ich bereits gefordert, dass man die in die Jahre gekommenen Asbestplatten gegen nichtasbesthaltige Eternit-Platten austausche sollte. Asbestplatten gehen in der Regel nicht kaputt, aber durch die Befestigung mit Schrauben und der Kälte- und Wärmebedingten Ausdehnung, zerbrachen die Asbestplatten wie alte Schellackplatten. Ab 2007 wurde ich u.a. wegen dieser Forderung von den drei Verwaltung Beiräten und der Hausverwaltung stark angefeindet. Hätte sich die damalige Verwaltung und die damaligen Verwaltungsbeiräte, welche bis auf einem noch im „Amt“ sind, wäre die Situation im Zusammenhang mit der Asbestsanierung eine andere.

Seit 2016 wird offen in den Eigentümerversammlungen darüber geredet, dass man um eine sehr teure Sanierung der Fassaden im Marx-Zentrum nicht mehr herumkommen wird. Mein langer Kampf für eine neue Fassadengestaltung hat sich gelohnt, da die heutige Hausverwaltung aus genau das macht, was ich seit Jahren gefordert habe. Der Preis den wir allerdings dafür bezahlen, ist heute um vieles höher und liegt weit über dem, was Baufachleute und ich damals berechnet haben. Einige Eigentümer werden die Mehrbelastungen die in den kommenden Jahren auf uns zu kommen, nicht finanzieren können.

Nicht nur, dass wir in den nächsten 2-10 Jahren mit großen Baustellen leben müssen, kostet diese Asbestentsorgung und Neusanierung viel Geld. Eine Steigerung des Wohngeldes in dieser Bauphase wird vermutlich die Folge sein. Die Finanzierung dieser langjährigen Sanierungen muss daher sozial verträglich gestaltet werden, so dass alle Eigentümer ohne sich hoch zu verschulden, diese Sonderkosten (Sonderumlagen) bezahlen können. Hier muss die Verwalung professionel arbeiten. Zeigt sie hier Schwächen oder Fehlverhalten, muss sie kurzfristig ausgetauscht werden. Ob das gelingt?

ARME MILLIONÄRE


Arme Millionäre ist eine deutsch-österreichische Comedy-Fernsehserie, die von 2005 bis 2006 in zwei Staffeln ausgestrahlt wurde. Bei der Serie handelte es sich um eine RTL-Koproduktion mit dem ORF. WIKIPEDIA.
Im März 2017 werden in einer Immobilienbörse zwei Wonungen im Haus Max-Kolmsperger-Straße 19 angeboten. Die erste für 1.122.500.-€, die zweite für 766.200.-€.
Das Marx-Zentrum – Max-Kolmsperger-Straße 19